Herzlich willkommen bei der Abteilung Frauen des DGB-Bezirks Baden-Württemberg!Der DGB-Bezirk ist der Dachverband der 8 Mitgliedsgewerkschaften des DGB mit 814.529 Mitgliedern (Ende 2010) im Land. Als Einheitsgewerkschaft sind wir politisch unabhängig, aber nicht neutral. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Landesregierung, Parteien und Verbänden. Für die Mitgliederbetreuung, die betriebliche Arbeit und Tarifverträge sind die Mitgliedsgewerkschaften zuständig. |
Internationaler Frauentag 2012

Das diesjährige Motto zum Internationalen Frauentag am 8. März lautet:
"Heute für morgen Zeichen setzen"
Darf's ein bisschen weniger sein?
DGB-Frauen beschäftigen sich mit gesundheitlichen Belastungen am ArbeitsplatzArbeitsverdichtung, Leistungsdruck, Burnout - welchen Stellenwert hat die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Politik? Wie sehen die Gesetze zum Arbeits- und Gesundheitsschutz aus? Brauchen wir neue Regelungen? Die Gewerkschaftsfrauen wollen es wissen und haben die Parteien eingeladen. Am Mittwoch, 16. November fand von 9.30 - 11 Uhr eine Talkrunde mit Vertreterinnen aller Bundestagsfraktionen im Stuttgarter Gewerkschaftshaus statt. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse bei den Beauftragten für Chancengleichheit, bei Betriebs- und Personalrätinnen und bei gesellschaftspolitisch aktiven Frauen.
Bilder vom Fachtag: Bild 1; Bild 2
Fachtagung FrauenStärken am 29. Juni 2011
Auch in diesem Jahr stieß die DGB-Fachtagung auf großes Interesse bei den Beauftragten für Chancengleichheit und den Personalrätinnen. Über 140 Teilnehmerinnen beschäftigten sich mit der "Macht der Rollenbilder", setzten sich mit den Anforderungen für ein gutes Chancengleichheitsgesetz auseinander und diskutierten in Workshops thematische Schwerpunkte.Die Unterlagen zum Hauptreferat und zu den einzelnen Workshops finden Sie zeitnah hier zum Download:
Vortrag von Prof. Dr. Birgit Meyer "Die Macht der Gewohnheit - Rollenstereotype bei Beförderung und Beurteilung von Frauen im öffentlichen Dienst und was dagegen getan werden müsste"
Hinweis: Bei Zitationen ist eine Quellenangabe erforderlich!
Vortrag von Andrea Fromherz "Das Neue Unterhaltsrecht"
Vortrag von Dagmar Hölzl u. Renate Müller "Neuerungen im Beurteilungswesen der Polizei - Beförderungssituation von Frauen"
Vortrag von Dr. Karin Tondorf "Mit eg-check zu gerechtem Lohn"
Pressemeldung zur Fachtagung FrauenStärken
Einladungsflyer
100 Jahre Internationaler Frauentag

Der Aufruf der DGB-Frauen zum Internationalen Frauentag 2011 zum Download.
Was in Baden-Württemberg los ist und wo Veranstaltungen der Gewerkschaftsfrauen vor Ort stattfinden, steht hier:
Logo zum Internationalen Frauentag zum Download
100 Jahre Internationaler Frauentag - eine schöne Gelegenheit zum Feiern. Wir laden euch dazu sehr herzlich zu unserem FrauenPowerNetzWerkTreffen am 1. April in das Gewerkschaftshaus nach Stuttgart ein. Hier findet ihr den Einladungsflyer mit allen Informationen zur Veranstaltung.
Fachtagung "Ohmacht - Wut - Macht" - Gewaltbereitschaft von Mädchen und jungen Frauen
Aggressive und offen gewalttätige Mädchen machen Schlagzeilen. In den Medien wird häufig von einer erschreckenden Zunahme weiblicher Gewalt gesprochen und es entsteht der Eindruck, Mädchen würden immer brutaler auftreten und ungehemmter zuschlagen. Was ist jedoch wirklich dran an diesem Phänomen und was kann präventiv getan werden? Das diskutierten am 9. Oktober die Teilnehmer/innen bei der Fachtagung in Stuttgart-Vaihingen.Pressemeldung zur Fachtagung
Vortrag von Dr. Ana Kugli "Alternativen zur Gewalt - Prävention für Mädchen"
Vortrag von Kirsten Bruhns "Gewaltbereitschaft von Mädchen und jungen Frauen"
E-Petition des Deutschen Hebammenverbandes

Deshalb startet der Deutsche Hebammenverband am Internationalen Hebammentag, den 5. Mai 2010, eine E-Petition. Bis Mitte Mai werden 50 000 Unterschriften benötigt, damit sich der Deutsche Bundestag mit der drohenden Versorgungslücke befassen muss.
Weitere Informationen unter www.hebammenverband.de
Hier gehts zur E-Petition
Entgeltgleichheit prüfen mit dem eg-check
Immer noch verdienen Frauen in Deutschland für gleichwertige Arbeit 23 % weniger als Männer. Um Entgeltdiskriminierung in Unternehmen aufzudecken, haben Forscherinnen vom WSI der Hans-Böckler-Stiftung jetzt ein neues Prüfinstrument entwickelt: "eg-check.de" ist eine Alternative zum Lohntestverfahren "Logib D". "eg-check.de" wurde konform zum EU-Recht entwickelt und arbeitet mit diskriminierungsfreien Kategorien, die Arbeitsleistung beurteilen.Weiter: http://www.eg-check.de/
17. DGB-Bundesfrauenkonferenz 2010
Unter dem Motto „Frauen bestimmt“ fand im Januar die 17. DGB-Bundesfrauenkonferenz in Berlin statt. Die dreitägige Konferenz stellte die Weichen der gleichstellungspolitischen Aktivitäten der DGB-Frauen in den nächsten vier Jahren. Sie stand im Zeichen der Auseinandersetzung mit bundespolitischen Vorstellungen zur Frauen- und Gleichstellungspolitik auf Basis des neuen Koalitionsvertrages.Im Rahmen einer integrierten Fachkonferenz wurde die Frage "Wer ernährt die Familie" diskutiert, mit Blick auf die steigende Zahl an Familienernährerinnen.
Wer ernährt die Familie?
Im Rahmen der Bundesfrauenkonferenz wurde auch der Startschuss für das gemeinsame Projekt "Familienernährerinnen" von DGB und Bundesfrauenministerium gegeben. Hintergrund des Projektes:
Bereits in jedem fünften Mehrpersonenhaushalt sind Frauen die Hauptverdienerinnen und damit die „Ernährerinnen der Familie" - etwa die Hälfte von ihnen allein erziehend. Bei den anderen handelt es sich überwiegend um Frauen, deren Partner nicht erwerbstätig sind oder deutlich weniger verdienen. Fast 40 Prozent dieser Familien befinden sich im unteren Einkommensbereich.Trotz dieser eindeutigen Fakten hält sich hartnäckig das Bild von den Frauen als „Zuverdienerinnen". Weder Sozial- noch Steuerrecht werden den neuen Realitäten gerecht. Ziel des Projektes ist es, Handlungsempfehlungen vor allem für die Politik zu entwickeln.
Erste Eindrücke der Bundesfrauenkonferenz sind auf der Homepage der DGB-Frauen des DGB-Bundesvorstands zu finden.
Atypische Beschäftigung
Daten zur atypischen Beschäftigung für alle Stadt- und Landkreise gibt es auf der regionalen Datenbank "Atypische Beschäftigung" des WSI: http://www.boeckler.de/datypNeben allgemeinen Daten zur Entwicklung der Beschäftigung finden Sie hier Daten zur Leiharbeit, zum Umfang von Teilzeitbeschäftigung und Minijobs sowie die Zahl so genannter Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten). Die Daten werden jeweils für Männer und Frauen getrennt dargestellt und sind für jeden Landkreis und natürlich auch für jedes Bundesland abrufbar.
19. DGB-Bezirksfrauenkonferenz Baden-Württemberg
"Mehr Frauen – mehr Einfluss – mehr Zukunft"19. Bezirksfrauenkonferenz des DGB Baden-Württemberg
am 19. September 2009 in Stuttgart-Degerloch
Am Samstag, den 19. September 2009 kamen aus ganz Baden-Württemberg 130 Gewerkschaftsfrauen zur 19. ordentlichen Bezirksfrauenkonferenz des DGB Baden-Württemberg nach Stuttgart-Degerloch. Motto der diesjährigen Konferenz war "Mehr Frauen – mehr Einfluss – mehr Zukunft“. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf den Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf die Beschäftigung von Frauen.
Grußworte hielten die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock, Thomas Halder, MD im Ministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin von Stuttgart und Rainer Bliesener, Vorsitzender des DGB-Bezirks Baden-Württemberg.
Als Hauptreferentin konnte Mascha Madörin, feministische Wirtschaftsforscherin aus der Schweiz, gewonnen werden. Madörin referierte darüber, wie Frauen in der Wirtschaftskrise in die Offensive kommen. Sie ging nicht nur der Frage nach, wie die Konjunkturpakete und wirtschaftspolitischen Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise wirken, sondern auch in welchen Bereichen nachhaltig Arbeitsplätze geschaffen werden können. Der Vortrag kann als PDF heruntergeladen werden, s. unten.
Anschließend an den Vortrag diskutierten Mascha Madörin, Claudia Peter (IG Metall), Heike Rippert (ver.di), Ruth Weckenmann (Leiterin Stabstelle Chancengleichheit am Arbeitsmarkt) und Christa Cheval-Saur (Erwerbslosenberatung ver.di Stuttgart) unter der Moderation von Christiane Brehl (SWR) wie auch in der Krise Perspektiven für die Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen geschaffen werden können.
Auf der alle vier Jahre stattfindenden Konferenz beraten die Gewerkschafterinnen über die Frauen- und Gleichstellungspolitik. Gerade auch in der aktuellen Wirtschaftskrise gehört die Gleichstellungsfrage auf die arbeitsmarktpolitische Agenda. Gerade jetzt ist in den sozialen Bereich zu investieren. Der sich verschärfende Spardruck in der Krise darf nicht zu Lasten der Beschäftigungsperspektiven von Frauen gehen. Die Konjunkturpakete wurden insbesondere für Investitionen in Industrie und Bauwesen genutzt. Nun droht ein Arbeitsplatzabbau in den Dienstleistungsbereichen und damit vor allem von Frauenarbeitsplätzen. Das kann so nicht hingenommen werden.
Gesellschaftlicher Fortschritt lässt sich auch an einer gerechten Verteilung der Arbeit zwischen den Geschlechtern messen. Um auch den Frauen ausreichend Möglichkeiten zu geben, einer guten Arbeit nachgehen zu können und ihre Potentiale zu nutzen, muss die Politik den Rahmen schaffen. Zentrale Forderungen dabei sind: Ein Ende der Lohndiskriminierung. Zudem muss Schluss sein mit der Subventionierung von nicht-existenzsichernden Arbeitsverhältnissen. Wir brauchen einen Mindestlohn nicht unter 7,50 Euro. Außerdem müssten Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten so umgestaltet werden, dass sie nachhaltig die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Beruf fördern.
Publikationen der Gewerkschaften zum Thema "Frauen und Krise" finden sich unter: http://www.dgb-frauen.de/aktuell/politik/frauen-und-die-krise/
Einladungsflyer
Vortrag von Mascha Madörin
Ankündigung zur Konferenz
Pressemeldung vom 17.09. zur Konferenz
Pressemeldung vom 19.09. zur Konferenz





